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Oomph an die Macht!!! sooo... weil ich erst vor kurtzem mal wieder "Augen Auf" im radio gehört hab, hab ich mir gedacht, ich mach da mal so ne Oomph! - Seite auf meine hp^^ so und "tatarataa" da isse^^

Oomph!:

Dero – Gesang, Drums
Crap - Gitarre, Keyboards
Flux - Gitarre, Sampling

Biogrphy:

“Delikatessen“

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Zwar sind OOMPH! erst seit ihrer Anfang 2004 veröffentlichten Breakthrough-Single „Augen auf!“ der breiten Öffentlichkeit ein Begriff, doch die Band aus der Nähe von Braunschweig existiert bereits seit 1989 und kann eine bemerkenswerte Karriere vorweisen. Anfang bis Mitte der Neunziger trieb das Trio als innovativer Szene-Motor die Vermischung von Elektronik und harten Gitarren plus provokativer Texte maßgeblich voran und wurde nicht zuletzt von Rammstein als große Inspirationsquelle und als Vorbild genannt. In den Folgejahren entwickelten Dero (Gesang, Drums), Crap (Gitarre, Keyboards) und Flux (Gitarre, Sampling) ihren Sound konsequent weiter, veröffentlichten regelmäßig von der Musikpresse hoch gelobte Alben und spielten unzählige Festival-Gigs und mehrere europaweite Touren (u.a. mit HIM und Skunk Anansie). Nach dem Wechsel zu GUN Records gelang OOMPH! mit „Augen auf!“ der große Mainstream-Durchbruch. Die Hitsingle hielt sich wochenlang an der Spitze der Charts und wurde mit Platin ausgezeichnet. Das dazugehörige Album „Wahrheit oder Pflicht“ wurde vergoldet und im selben Jahr gewannen OOMPH! auch den begehrtesten deutschen Radiopreis, die WDR „Eins Live Krone“. Nachdem die Band 1999 für den Song „Fieber“ bereits zusammen mit Nina Hagen gearbeitet hatte, gab es auf der äußerst erfolgreichen Single „Brennende Liebe“ eine weitere Kooperation – diesmal mit "L'AME IMMORTELLE". Auch das Folgewerk „GlaubeLiebeTod“ knackte die Top Ten und bescherte der Band trotz eines Medienboykotts wegen der vermeintlich blasphemischen Single „Gott ist ein Popstar“ viel Aufmerksamkeit; vor allem die zusammen mit den finnischen Cello-Metallern Apocalyptica eingespielte, auf Ennio Moricones „Spiel mir das Lied vom Tod“-Thema basierende Auskopplung „Die Schlinge (feat. Apocalyptica)“ untermauert den Status von OOMPH! als eine der relevantesten deutschsprachigen Rockbands.

Nach neun Studioalben ist es nun Zeit für ein Zwischenfazit, Zeit für „Delikatessen“! Dabei handelt es sich nicht um ein liebloses, Label-limitiertes Pseudo-Best-Of-Album, sondern um einen repräsentativen, in Zusammenarbeit mit der Band erstellten Rückblick, der jedes (!) einzelne Album berücksichtigt und überdies noch mit vielen raren Songs und Remixes aufwartet.Die erste CD bietet alle großen Hits der Band. Die Frühphase wird mit den beiden Debütklassikern „Ich bin Du“ und „Der neue Gott“, dem Aufsehen erregenden „Sex“ vom Zweitwerk „Spem“, dem Singalong „Ice Coffin“ vom „Defekt“-Album und dem Titelstück des „Wunschkind“-Werks abgedeckt. Die mittlere Ära kommt mit einer packenden Neuaufnahme des „Unrein“-Hits „Gekreuzigt“, den „Plastik“-Singles „Das weiße Licht“ und „Fieber (feat. Nina Hagen)“ sowie der „Ego“-Hymne „Supernova“ zum Zuge, und die erfolgreiche GUN-Ära wird mit sämtlichen Singles gewürdigt („Augen auf!“, „Brennende Liebe“, „Sex hat keine Macht“, „Gott ist ein Popstar“, „Das letzte Streichholz“ sowie „Die Schlinge (feat.Apocalyptica)“. Mit der Frankie-Goes-To-Hollywood-Coverversion „The Power Of Love“ und dem großartigen Hit-Update “Gekreuzigt 2006” gibt es zudem zwei brandneue Songs, die auch als Doppel-A-Seiten-Single erscheinen werden. Auf der zweiten CD gibt es jede Menge Single-Bonustracks, die teilweise gar nicht mehr oder nur noch schwer erhältlich sind. Darunter befinden sich Stücke wie die aus der „GlaubeLiebeTod“-Session stammenden „Fragment“, „Weißt Du wieviel Sterne stehen“ und „Die Hölle kann warten“, spannende Coverversionen von Zsa Zsas „Zauberstab“ und den beiden Extrabreit-Nummern „Der Präsident ist tot“ und „Polizisten“ sowie sieben Remixes von renommierten Studiocracks, die neue Perspektiven aufzeigen. Die insgesamt 38 Delikatessen bieten für jeden Geschmack etwas: Neueinsteiger bekommen einen umfassenden Überblick, Fans jede Menge rarer Songs. Guten Appetit!

„Gekreuzigt 2006 / The Power Of Love“

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Anlässlich ihrer demnächst erscheinenden Best-Of-Compilation „Delikatessen“ haben OOMPH! einen Song neu aufgenommen, der fester Bestandteil jedes Konzertes ist und live stets zu den laut umjubelten Highlights gehört: „Gekreuzigt“ vom `98er Album „Unrein“.

Das packende Update dieses Hits zeigt eindrucksvoll die Entwicklung, die das Trio in den letzten Jahren vollzogen hat. Der Text, dessen metaphorische Sprache eine enorme Ausstrahlung besitzt, wurde feinsinnig erweitert und umstrukturiert. Auch an der instrumentalen Umsetzung und am Gesang hat sich einiges getan. Stehen beim Original noch die metallischen Akzente im Vordergrund, so glänzt die neu eingespielte, nicht minder rockige Version zusätzlich mit smarten E-Sounds und melodischem Feinschliff, wodurch sie mehrdimensionaler geworden ist. „Seit 1998 spielen wir ‚Gekreuzigt’ in unseren Shows, da es einer unserer und auch einer der Lieblings-Live-Tracks unserer Fans ist. Die Resonanz ist nach wie vor immer wieder grandios, doch im Laufe der Jahre hatten wir nach jedem Konzert diese Idee, den Song zu optimieren, neu zu arrangieren. Das wollten wir im Hinblick auf unserer Best Of Album ‚Delikatessen’ endlich in Angriff nehmen und im Rausch der Arbeit ist dann die neue 2006er Version mit all den neuen Einflüssen entstanden“, erzählen OOMPH! über die Entstehung von „Gekreuzigt 2006“.

„Die Schlinge“ (feat. Apocalyptica)

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OOMPH! lassen mit „Die Schlinge“ die dritte Single aus ihrem Top-Five-Album „Glaube Liebe Tod“ vom Galgen. Die Auskopplung basiert auf Ennio Morricones legendärem Mundharmonika-Thema aus „Spiel mir das Lied vom Tod“. Ursprünglich sollte auch der Song so heißen, aber der Urheber untersagte der Band kurzfristig, ihn nach dem Western-Klassiker zu betiteln. Bei der ungemein vielschichtigen und betont atmosphärischen Nummer wirken Apocalyptica als Gastmusiker mit. Den finnischen Rock-Cellisten gefiel „Die Schlinge“ so gut, dass sie sich extra die Zeit für den Videodreh in Prag genommen haben, um im bildgewaltigen Clip zu sein.

Im Gegensatz zur 2-Track-Single, die neben „Die Schlinge“ noch die englische Version von „Gott ist ein Popstar“ („God Is A Popstar“ enthält, ist dieses Video auf der aufwändigen 5-Track-EP vertreten, die sich allein schon deswegen lohnt! Zudem bietet sie mit coolen Coverversionen von zwei NDW-Klassikern noch einen doppelten Anreiz. Zsa Zsas „Zauberstab“ wird in der OOPMH!-Version zur sexy EBM-Nummer, der die Clubs aufmischen dürfte, und Extrabreits „Polizisten“ gerät Dank Deros beschwörendem Gesang und dominanter Gitarren zu einem düsteren Rocker- nicht nur für NDW-Zeitgenossen ein Genuss!

Das letzte Streichholz

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Auf ihrem neuen Album „Glaube Liebe Tod“ (VÖ 24.03.06) haben OOMPH! eine beachtliche Entwicklung vollzogen und ihren Sound um einige völlig neue Elemente bereichert. Exemplarisch dafür steht nach der Aufreger-Single „Gott ist ein Popstar“ die nun folgende zweite Auskopplung „Das letzte Streichholz“, bei der Crap und Flux auf ihre brachialen Synchron-Riffs verzichten und stattdessen mit unverzerrten Gitarren, sehnsüchtiger Melodie und melancholischer Atmosphäre eine ungleich verletzlichere Seite von sich offenbaren.

Passend dazu hat Dero einen hintergründigen und einfühlsamen Text über das Thema Kindesmissbrauch geschrieben, in dem die Protagonistin nach ihren vergeblichen Hilferufen keinen Ausweg mehr weiß und zum Feuerteufel wird. So wird der hymnische Refrain zur Katharsis:

„Damit ihr wisst, wie es ist, in der Hölle zu sein / Damit ihr wisst, wie es ist, nach Erlösung zu schreien / Nur deshalb komme ich zurück, mit flammendem Blick / Ich nehme das letzte Streichholz und verbrenne eure schöne heile Welt!“

>Ich habe das Thema Kindesmissbrauch zwar schon bei „Wunschkind“ aufgegriffen, aber zum einen ist das bereits zehn Jahre her und zum anderen entwickelt sich der Text von „Das letzte Streichholz“ in eine andere Richtung<, betont der charismatische Sänger. >Außerdem war es mir ein inneres Bedürfnis, diesen inhaltlichen Ansatz weiter zu entwickeln, weswegen ich den Text schon geschrieben hatte, noch bevor wir die Musik dazu komponiert hatten. In der Regel entstehen unsere Songs andersherum.<

Das Album danach: „Glaube Liebe Tod“

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Wenn ein Album so erfolgreich war wie „Wahrheit oder Pflicht“, das inzwischen kurz vor Platin steht, dann ist die Arbeit am Nachfolger eine undankbare Aufgabe. Die Erwartungshaltung wächst ins Unermessliche. Doch OOMPH! haben sich nicht verrückt machen lassen. Vielmehr hat das bodenständige Trio zunächst sein eigenes Studio ausgebaut und sich dann in aller Ruhe ans Songwriting gemacht – so wie die anderen acht Male davor auch.

>Der Erfolg kam so spät für uns, dass wir charakterstark genug sind, um damit entsprechend umzugehen<, konstatiert Dero. Laut Crap bestand die Gefahr ohnehin nicht, dass OOMPH! die Erfolgsformel des Vorgängers einfach nur wiederholen: >Wir können keine Songs nach einem Masterplan schreiben - selbst falls wir es wollten. Wenn wir drei zusammen komponieren, entwickelt sich eine Eigendynamik, die man nicht vorhersagen kann. Daher wissen wir vorher selber nie, welche Richtung unser nächstes Album einschlagen wird.<
Nun ist es fertig, trägt den Titel „Glaube Liebe Tod“ und ist das mit Abstand abwechslungsreichste Werk des Trios. OOMPH! haben sich deutlich weiter entwickelt und ihr Spektrum um etliche neue Elemente bereichert. Beispielsweise sticht der dramatische Stampfer „Die Schlinge“ heraus, der auf dem legendären Mundharmonika-Thema des Westerns „Spiel mir das Lied vom Tod“ basiert. >Wir lassen uns gerne von Soundtracks inspirieren und sind schon seit vielen Jahren große Verehrer von Ennio Morricone<, verrät Flux. >Wir sind so stolz auf diesen Song, dass wir ihn unbedingt auf dem Album haben wollten.

Völliges Neuland betritt die Band auch mit der morbiden Piano-Bombast-Ballade „Eine Frau spricht im Schlaf“, die nicht nur wegen Deros geheimnisvollem Flüstern extrem atmosphärisch ist. Die unverzerrten, sehnsüchtigen Gitarren in „Das letzte Streichholz“ sowie die düsteren Doom-Riffs in „Land in Sicht“ hat man in dieser Form ebenfalls noch nicht bei OOMPH! gehört.
Nicht neu, aber dennoch überraschend ist die phasenweise Rückbesinnung auf die EBM-Anfänge des Trios in den frühen Neunzigern, die bei „Zuviel Liebe kann dich töten“, dem Limited-Edition-Bonustrack „Menschsein“ und der ersten Auskopplung „Gott ist ein Popstar“ deutlich wird. So beginnt die großartige Single mit Oldschool-Synthie-Sounds und Four-On-The-Floor-Beat, bevor sie zum Refrain hin zum veritablen Rocker mutiert.

Abgesehen davon gibt es natürlich noch genügend Nummern, die die bisherige Linie weiterführen und mit hymnischen Hooklines, packenden Riff-Attacken, treibenden Beats und fantasievollen Sounds auftrumpfen. Dazu zählen vor allem der wunderschöne Ohrwurm „Träumst Du“ und der mächtige Metaller „Mein Schatz“, der anhand von Tolkiens „Herr der Ringe“ das Thema Macht behandelt. >Wir sind jetzt nicht ins Fantasy-Fach gewechselt<, beruhigt Dero. >Dieser Text ist keine Flucht aus dem, sondern eine Metapher für den Alltag.<
„Glaube Liebe Tod“ ist kein Konzeptalbum, aber als es fertig war, fiel der Band auf, dass sich fast alle Texte um diese drei zentralen Themen drehen – daher der Titel.

Das Album danach - OOMPH! haben die schwierige Aufgabe mit Bravour gemeistert!

Single - "Gott ist ein Popstar"

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Nach dem sensationellen Erfolg der Platin-Single „Augen auf“ wäre es für OOMPH! ein Leichtes gewesen, das bewährte Rezept zu wiederholen. Doch das war dem anspruchsvollen Trio zu billig. Deswegen schlägt es mit seiner neuen Single „Gott ist ein Popstar“, die Vorbote des mit Spannung erwartetem neunten Albums ist, einen anderen Weg ein.
Der Song spannt mit seinem stampfenden Four-On-The-Floor-Beat und Oldschool-Synthie-Sounds einen Bogen zu den EBM-Anfängen der Band in den frühen Neunzigern. Passend zur sakralen Atmosphäre zitiert Sänger Dero mit mächtiger Stimme die ersten Zeilen des „Vater unser“-Gebets, bevor zum hymnischen Refrain hin die Gitarren einsetzen und „Gott ist ein Popstar“ zu einem packenden Rocker mutiert, dessen sofort ins Ohr gehende Hookline die kompositorischen Qualitäten von OOMPH! einmal mehr unter Beweis stellt.
OOMPH! übt mit ihrem provokanten Song intelligente Kirchenkritik, die sich u.a. auf die mediale Vermarktung von Krankheit, Tod und Neuwahl des Papstes bezieht („…und die Show geht los“. Im Gegenzug stellt sich natürlich auch die Frage des Umkehrschlusses: Ist ein Popstar Gott ? Es darf diskutiert werden!

Single - "Sex hat keine Macht"

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Mit ihrer zweiten Single „Brennende Liebe“, deren Flammen bis auf Platz 6 der Charts züngelten, haben OOMPH! eindrucksvoll gezeigt, dass ihr Nummer-eins-Hit „Augen auf!“ keine Eintagsfliege war.
Vielmehr hat sich das Braunschweiger Trio nachhaltig etabliert und legt nun eine neue Auskopplung aus ihrem Goldalbum „Wahrheit oder Pflicht“ nach. Die Wahl fiel dabei auf „Sex hat keine Macht“ – eine eingängige Hymne, die sich sowohl auf der großen Headliner-Tour als auch bei den triumphalen Festival-Auftritten (u.a. Dynamo, M’era Luna, Highfield) als einer der Publikumsfavoriten herauskristallisiert hat.
Kein Wunder, lässt sich der Refrain doch sofort mitsingen und nutzt sich nicht zuletzt Dank des cleveren Textes, der mehrere Interpretationen zulässt, nicht gleich ab. >Sex sells< vs. „Sex hat keine Macht“ - Es darf diskutiert werden…

Für die Singleauskopplung wurde der Song eigens noch einmal neu gemischt, und ein Video ist gerade in Arbeit. Es steht in der kunstvollen Tradition der beiden bisherigen Clips und präsentiert erneut eine (schau-)spielfreudige Band in surrealistischen Bildern.

Single - "Brennende Liebe" Feat. L'Ame Immortelle

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Oomph! haben sich seit Beginn ihrer Karriere von keinem bestimmten Genre vereinnahmen lassen und stets ihre eigene Vision verfolgt, die mit wechselnden Schwerpunkten irgendwo in der Schnittmenge aus Pop, Rock, Metal, EBM und Gothic liegt. Demnach gibt es nicht DEN typischen Oomph!-Sound, wohl aber eine unverkennbare Songwriting-Handschrift mit Markenzeichen wie Deros stimmgewaltigem Gesang, heavy Gitarren-Riffs und clever eingesetzter Elektronik.

Seine Vielseitigkeit will das Trio mit seiner neuen, am 10.Mai erscheinenden Single „Brennende Liebe“ einmal mehr unter Beweis stellen. So hat es ganz bewusst einen Song gewählt, der sich stilistisch deutlich von dem kurz vor Platin stehenden Mega-Hit „Augen auf!“„Augen auf!“ den Rocker in jedem von uns weckt, zeigen Oomph! bei dem ganz neu eingespielten und nicht auf dem Gold-Album „Wahrheit oder Pflicht“ stehenden Ohrwurm eine deutlich poppigere, gefühlvollere Facette ihres Schaffens.
Nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Sonja Kraushofer von der Gothic-Größe L´âme Immortelle, mit der Dero ein unter die Haut gehendes Duett singt, brennt die Liebe hier in deutlich düsteren Farben als Rosarot. Das bildgewaltige Video zum neuen Hit läuft bereits ab dem 19.04. exklusiv auf Viva. Fast zeitgleich gehen Oomph! mit der neuen GUN-Entdeckung Exilia im Vorprogramm auf große Europa-Tour, wobei zahlreiche Shows wegen der enormen Nachfrage kurzfristig in wesentlich größere Hallen verlegt wurden.

Album - "Wahrheit oder Pflicht"

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Das Rock-Jahr 2004 präsentiert der Szene gleich zu Beginn einen echten Glanzpunkt: Oomph!WAHRHEIT ODER PFLICHT ihr achtes Studioalbum und belegen, dass ihre letzten, seitens der Kritiker als “Meisterwerke” gepriesenen CDs, PLASTIK (1999) und EGO (2001), noch lange nicht den Höhepunkt ihrer 15-jährigen Karriere darstellten.

1989 gegründet, wehrte sich das niedersächsische Trio von Beginn an gegen jegliche musikalische Kategorisierung - mit Erfolg: Dero (Gesang; Drums), Crap (Gitarre, Keyboards) und Flux (Gitarre, Sampling) sprengten Grenzen und machten ihre Band hierzulande zum Inbegriff der stilistischen Wandlungsfähigkeit. 1992 erschien das selbstbetitelte, recht elektroniklastige Debüt, die folgenden Werke SPERM (1993) sowie DEFEKT (1995) verlangten der Branche immer neue Kategorisierungen ab, die zwischen “Elektro-Metal”, “Industrial“ und “Metal-Dance“ schwankten - und doch nicht vollständig erfassen konnten, um was es bei dieser Band ging. Spätestens seit dem Erfolg des Konzeptalbums WUNSCHKIND (1996) nebst ausgiebigster Tourneen und Festivals in ganz Europa war auch das Interesse der Majorfirmen für diese ungewöhnliche Stilkombination geweckt. UNREIN (1998) hatte mit ‘Gekreuzigt’ einen echten Clubhit parat und bereitete vor, was den Braunschweiger Soundpionieren mit PLASTIK (inklusive der Hitsingles `Das weisse Licht´ und `Fieber feat. Nina Hagen' und einer ausgiebigen Europa-Tour mit Skunk Anansie) im Jahre 1999 endgültig gelang: ihre Vision in die Höhen der Deutschen Charts zu tragen. Das siebte Werk EGO (2001) stellte das bisherige Highlight in der Karriere von Oomph! dar: Das Album stieß bis an die Top 20 vor, im Herbst ging es mit der finnischen Rock-Größe HIM auf umfangreiche Europatournee. Die Publikumsresonanz bei den Konzerten zeugen von der enormen Popularität, die Oomph!

Auf dem neuen Label GUN Records brechen Oomph! nun erneut zu revolutionären musikalischen Ufern auf: WAHRHEIT ODER PFLICHT zeigt Oomph! von ihrer bislang rockigsten Seite, ohne dass die bandinterne Entwicklung zu kurz käme. “Ich denke, dass das Material durchsichtiger und akzentuierter arrangiert ist”, stimmt Frontmann Dero zu. “Wir haben unsere gesamten Erfahrungen der letzten sieben Alben einfließen lassen und sind wieder aggressiver und textlich ironischer geworden, was uns nach den letzten beiden, eher introvertierten Alben ganz gut tat.” Die erste Single ‘Augen Auf!’ belegt, welches Songwriting-Verständnis das Trio mittlerweile besitzt - gewaltige Hooklines, eingebettet in einen unwiderstehlichen Groove, intelligente Arrangements und düstere Elektro-Elemente. Diese Qualität lassen auch die anderen Songs des Albums erkennen: ‘Dein Feuer’ und ‘Diesmal wirst du sehn’ fesseln durch ihre erdrückende Schwere. ‘Wenn Du weinst’ entführt den Hörer mit Prodigy-artigen Beats und explodierendem Chorus auf sehr unterschiedliche Level der Emotionen, während ‘Der Strom’ unaufdringlich aber nachhaltig seine Melodie in der Erinnerungsmembran verankert: Die zwölf Songs von WAHRHEIT ODER PFLICHT unterstreichen eindrucksvoll, warum Oomph! von den Journalisten in der vergangenen Dekade zu den “kreativsten Köpfen der deutschen Rock-Szene” gezählt wurden und beispielsweise von Rammstein als Quelle der Inspiration angesehen werden. “Ich hoffe natürlich, dass man auch bei unserem achten Studioalbum wieder neue Aspekte und eine deutliche Weiterentwicklung erkennen kann. Wir haben versucht, bei den Songs so schnell wie möglich auf den Punkt zu kommen”, erzählt der Sänger. “Letztendlich standen etwa 25 Songs zur Auswahl, von denen dann 20 ausgefertigt wurden. Veröffentlicht wird bei uns nur das, was qualitativ hochwertig ist - so selbstkritisch wollen wir auch in Zukunft bleiben!”

Wie gewohnt wurde WAHRHEIT ODER PFLICHT ohne Hilfe eines außen stehenden Produzenten im bandeigenen Nagelstudio aufgenommen. Erstmalig in der Bandgeschichte enthält ein Oomph!-Album nur deutschsprachige Songs. Die englischsprachigen Lieder, die wir geschrieben haben, werden auf der Limited Edition von WAHRHEIT ODER PFLICHT zu finden sein. Thematisch ist es unser vielschichtigstes Werk, denn im Gegensatz zu fast allen Vorgängern, handelt es sich bei WAHRHEIT ODER PFLICHT nicht um ein textliches Konzeptalbum, sondern reflektiert die gesamte Bandbreite meiner Emotionen und Eindrücke der letzten zweieinhalb Jahre: Von dem beziehungstechnischen Melodram ‘Wenn du weinst’, über eine Nietzsche-artige Persiflage der Glaubensfrage (‘Tausend neue Lügen’ ) bis hin zu philosophischen Hirntrips (‘Im Licht’ ) ist auf der neuen Scheibe so ziemlich alles zu finden, was mich in letzter Zeit bewegt und berührt hat.”

Dass der Großteil des neuen Materials (im Gegensatz zu früheren Produktionen, als das Trio hauptsächlich getrennt voneinander tüftelte) in gemeinsamen Jam-Sessions entstand, unterstreicht das neue Selbstverständnis der Band: “Wenn man jammt, entstehen natürliche andere Ideen, als wenn jeder für sich daheim im eigenen Demo-Studio werkelt”, bestätigt Dero. “Beides hat seinen ganz besonderen Reiz und wir haben auch bei WAHRHEIT ODER PFLICHT wieder einige Stücke eingebracht, die von den jeweiligen Bandmitgliedern zuhause komponiert wurden, um unsere OOMPH!-typische Vielschichtigkeit zu erhalten. Aber wir freuen uns schon sehr darauf, gerade die sehr erdigen, rockigen Uptempo-Nummern im April und Mai 2004 live auf Tour zu performen. Das Album strotzt nur so vor Energie! Es ist das wahrscheinlich selbstbewussteste OOMPH!-Album!” veröffentlichen mit mittlerweile auf unserem Kontinent genießen. Im Jahr 2002 folgten Auftritte bei diversen Festivals wie Ozzfest, With Full Force oder Mera Luna.

Single - "Augen auf"

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Die Sound-Pioniere sind zurück: Oomph!12. Januar 2004 die neue Single 'Augen Auf' von ihrem kommenden Album WAHRHEIT ODER PFLICHT und unterstreichen damit nachhaltig ihre Führungsrolle in der deutschen Rock-Szene.

Im Vergleich zu den komplexen Songstrukturen der Anfangsphase setzt ihre aktuelle Single mehr denn je auf eine unwiderstehliche Hookline, die sich bereits nach dem ersten Hören in der Erinnerung festsetzt: "Eckstein Eckstein, alles muss versteckt sein..." - das Trio Dero (Gesang, Drums), Crap (Gitarre, Keyboards) und Flux (Gitarre, Sampling) verflechtet diesen Kinderreim mit mächtigen Grooves, treibenden Bässen und verspielten Pianoklängen zu einem überaus eingängigen Fundament, das im Chorus von der einsetzenden Gitarrenwand förmlich gesprengt wird: "Augen auf - ich komme!" Die Clubs haben in den nächsten Monaten einen neuen Favoriten - die effektvolle Verbindung aus dynamischen Rock-Strukturen, intelligtenten Arrangements und eingängigem Gesang verfehlt nicht seine Wirkung: Man sehnt sich förmlich nach dem Chorus zurück. 'Augen Auf'ist ohne Zweifel der Song mit dem größten Hit-Potential der knapp 15-jährigen Karriere von Oomph!

Als Bonusmaterial umfasst diese 5-Track-EP die zwei neuen Songs 'Dein Feuer' (bekannt von der aktuellen Schattenreich-Compilation), 'Burn Your Eyes', einen Remix des Single-Releases sowie eine melancholisch-kühle Interpretation des NDW-Klassikers 'Eisbär'. Ansonsten heisst es bezüglich des neuesten Veröffentlichung von Oomph!: Ohren auf für 'Augen Auf'!

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